Fröhlichkeit beim Oktoberfest auf dem Ehoch4-Gelände

Martin Nassal (rechts) fängt das kostbare Nass mit den Maßkrügen auf. Angefeuert von Moderator Jürgen Rothmund (links) schafft Roland Längle mit dem vierten Hieb den Anstich, während Artur Kaiser (Mitte) den Schließmechanismus bedient. Bild: Rein

Südkurier | 26.09.2017

 

Festgemeinschaft feiert ausgelassen mit über 1600 Besuchern nach gelungenem Fassanstich


Erneut hat das Oktoberfest auf dem Ehoch4-Gelände den Rekord von gut 1600 Besuchern gehalten. Mehrere Stunden bestritt Musikdirektor Pius Binder mit seinen nahezu hundert Musikern am vergangenen Samstagabend die Unterhaltung und nach wenigen Musikstücken stiegen die ersten in fesche Dirndl und Lederhosen gekleideten Gäste auf die Bänke und wiegten sich im Takt der Musik. Moderator Jürgen Rothmund wusste mit viel Witz und Humor das Publikum anzuheizen. Show- und Tanzeinlagen sowie Solovorträge brachten die Menge zum Brodeln. Nach Übernahme der Bühne begeisterte die Band „Midnight Special“ ihre Fans bis in die frühen Morgenstunden.

Rauschende Feste mit viel Musik und ausgelassener Fröhlichkeit, das ist die große Flugzeughalle auf dem ehemaligen Fliegerhorst unter ihrem Dach seit Jahrzehnten gewohnt. Schließlich fanden zu Zeiten der Bundeswehr bereits Oktoberfeste dort statt. Sie erwiesen sich als Besuchermagnet, der die Gäste auch aus den Nachbarkreisen anzog. Die Beliebtheit ist ungebrochen, auch nachdem die Bundeswehr die Liegenschaft aufgegeben und die Firma Ehoch4 GmbH das Areal erworben hat.

Für Jürgen Gaugel, den Geschäftsführer von Ehoch4, wurde es zu einer Selbstverständlichkeit, die Tradition der Festivitäten fortzuführen. Der Musikverein Göge-Hohentengen, der Sportverein, der Motorsportclub und der Fanfarenzug Enzkofen erklärten sich sofort zur Mitwirkung bereit. Eigens für diese Veranstaltung schlossen sich diese vier Vereine zur Oktoberfestgemeinschaft zusammen. Gaugel stellt nicht nur die Halle zur Verfügung, sondern übernimmt auch die Kosten für Strom, Wasser und die umfangreiche Werbung. Den Erlös erhalten die vier Vereine. Dies hat Roland Längle, Vorsitzender des Musikvereins bei der Begrüßung der Gäste so auch verkündet. Ihm oblag in diesem Jahr, das Bierfass anzustechen. Spritzer gab es bereits nach dem ersten Schlag, nach dem vierten floss dann der Gerstensaft in die Krüge.

Sehr zufrieden über den Ablauf des Fests äußerste sich Roland Längle tags darauf beim großen Aufräumen und Saubermachen. Keine unliebsamen Zwischenfälle hätten die Freude getrübt und die mehr als hundert Helferinnen und Helfer aus den Vereinen, der DRK-Bereitschaft und der Freiwilligen Feuerwehr hätten unermüdlich dazu ihren wertvollen Beitrag geleistet.


Artikel vom 26.09.2017